Aikido-Wege

besser miteinander auskommen

Teach me fine, teach me good

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Es ist ein seltsamer Zufall, dass der erste Eintrag dieses Blogs mit einem Abschied beginnt. Nach 11 Jahren Dojo-Zugehörigkeit habe ich gestern meinem Aikidolehrer den verschlossenen Kündigungsbrief in die Hand gedrückt. Mir ist komisch zumute. Er umarmt mich. Er kennt meine zukünftige Lehrerin und schätzt sie sehr.

Nach jahrelangem Pendeln zwischen 2 Dojos hatte ich das Bedürfnis, mich wieder auf eine Schule zu konzentrieren.

Ich verdanke ihm viel. Das ist klingt phrasenhaft, egal – es trifft zu. Statt Prüfungen nach traditionellem Schema: Lehrer sagt an, Schülerin spult das Erlernte ab – konnten wir Präsentationen für die Graduierungen wählen. Meine Präsentation zum ersten Dan war eine berauschende Erfahrung. Eine Performance zusammen und gleichzeitig mit fünf anderen Aikidoka. Logisch, dass wir monatelang geübt haben, um zu zeigen, wie abgefahren Aikido sein kann. Unter seinen Fittichen konnte ich über die Jahre so etwas wie ein Aikido-Bewußtsein entwickeln. Was bedeutet mir das alles, wozu taugt es im Alltag und welche Botschaften will ich im eigenen Unterricht vermitteln?

Danke, Rocky.

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